Resilienz ist heute weit mehr als ein Schlagwort.
Für Betreiber kritischer Infrastrukturen ist sie eine Führungsaufgabe. Verwaltungsräte und Geschäftsleitungen müssen Entscheidungen unter Unsicherheit treffen, Risiken frühzeitig erkennen und ihre Organisation so ausrichten, dass sie auch unter aussergewöhnlichen Belastungen handlungsfähig bleibt.
Genau hier setzt das Innosuisse-Forschungsprojekt «Resilientis – Resilienzsteigerung von kritischen Infrastrukturen (KRITIS) durch szenarienbasiertes Denken und Handeln» an.
Wir freuen uns sehr, als Hauptumsetzungspartner gemeinsam mit der Hochschule Luzern, dem Paul Scherrer Institut sowie neun KRITIS-Organisationen an diesem zukunftsweisenden Projekt mitzuwirken. Ziel ist die Entwicklung eines softwarebasierten Prototyps, mit dem sich Resilienz durch daten- und stakeholderbasierte Szenarien messbar analysieren und gezielt verbessern lässt. Die offizielle Projektbeschreibung der Hochschule Luzern finden Sie hier: Resilientis-Projektseite der Hochschule Luzern.
Warum engagiert sich Databoat?
Seit vielen Jahren unterstützen wir Unternehmen dabei, Governance, Risiko und Resilienz als integrierte Führungsaufgabe zu verstehen. Unsere Überzeugung ist klar: Einzelrisiken allein reichen heute nicht mehr aus. Entscheidend ist die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge zu erkennen, Szenarien vorauszudenken und fundierte Entscheidungen auf Basis verlässlicher Informationen zu treffen.
Diese Philosophie prägt auch unsere Lösungen GOVERNEXT, TRENDFINDER und NEXTREMIS. Das Forschungsprojekt bietet die ideale Plattform, wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischer Erfahrung aus Unternehmen zusammenzuführen und daraus einen echten Mehrwert für Betreiber kritischer Infrastrukturen zu schaffen.
Unsere Rolle im Projekt
Als Hauptumsetzungspartner bringen wir unsere Erfahrung aus den Bereichen Governance, Enterprise Risk Management und Softwareentwicklung in das Projekt ein.
Dabei unterstützen wir insbesondere die Entwicklung eines praxisnahen Szenarien-Managements, das Verwaltungsräten und Geschäftsleitungen hilft,
- komplexe Entwicklungen frühzeitig zu erkennen,
- organisationsübergreifende Abhängigkeiten sichtbar zu machen,
- Szenarien nachvollziehbar zu priorisieren,
- geeignete Bewältigungsmassnahmen abzuleiten und
- die Resilienz der eigenen Organisation systematisch weiterzuentwickeln.
Unser Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse so in Software und Prozesse zu überführen, dass sie im Führungsalltag einen konkreten Nutzen stiften.
Gemeinsam einen neuen Standard entwickeln
Besonders wertvoll ist der branchenübergreifende Ansatz des Projekts. Kritische Infrastrukturen sind heute stärker miteinander vernetzt denn je. Ereignisse in einem Sektor können weitreichende Auswirkungen auf andere Bereiche haben. Deshalb entstehen belastbare Lösungen nur durch Zusammenarbeit zwischen Forschung und Praxis sowie zwischen unterschiedlichen Branchen.
Wir sind überzeugt, dass dieses Projekt einen wichtigen Beitrag dazu leisten wird, szenarienbasiertes Denken als festen Bestandteil moderner Unternehmensführung zu etablieren und die Resilienz kritischer Infrastrukturen in der Schweiz nachhaltig zu stärken.
Wir bedanken uns bei der Hochschule Luzern, dem Paul Scherrer Institut sowie allen Umsetzungspartnern für das Vertrauen und freuen uns darauf, die Zukunft resilienter Unternehmensführung gemeinsam aktiv mitzugestalten.
Referenzquellen:
HSLU – https://www.hslu.ch/de-ch/hochschule-luzern/forschung/projekte/detail/?pid=7238



